Unser Festivalsommer 2026 - Engagement gegen Rechts!

5. August 2026

Kein Bock Auf Nazis ist 2026 auf über 200 Musikfestivals und Konzerten wie Rock am Ring aktiv. Wir informieren Besucher, führen persönliche Gespräche gegen Rechtsextremismus und verteilen Infomaterial. Unser Ziel ist es, Mut zu machen und gemeinsam ein klares Zeichen für Vielfalt und gegen Rassismus zu setzen.

Warum ist Engagement gegen Rechts auf Musikfestivals wichtig?

Musikfestivals sind Orte der Freiheit, der Begegnung und der kulturellen Vielfalt. Doch leider sind auch diese Räume nicht immun gegen rechtes Gedankengut und Diskriminierung. Rechtsextreme Strukturen versuchen immer wieder, junge Menschen in scheinbar unpolitischen Räumen zu erreichen. Deshalb ist es entscheidend, dass wir dort Präsenz zeigen, wo die Jugend zusammenkommt. Unser Engagement gegen Rechts auf Musikfestivals schafft eine Brandmauer gegen Intoleranz direkt im Herzen der Jugendkultur.

Durch unsere Anwesenheit signalisieren wir: Hier ist kein Platz für Rassismus, Sexismus oder Homophobie. Festivals bieten die einzigartige Chance, Menschen in einer entspannten Atmosphäre zu erreichen, in der sie offen für neue Impulse sind. Ein kurzes Gespräch am Infostand kann oft mehr bewirken als ein langer Vortrag in der Schule. Wir wollen die Zivilgesellschaft stärken und zeigen, dass die Mehrheit der Festivalbesucher für eine offene Gesellschaft einsteht.

Festival Atmosphäre

Unsere Festival-Highlights: Wo du uns triffst

In diesem Jahr haben wir uns ein Mammutprogramm vorgenommen. Mit unserem Team sind wir auf über 200 Veranstaltungen bundesweit vertreten. Dabei decken wir das gesamte Spektrum ab – von den größten Open-Airs bis hin zu intimen Clubtouren bekannter Bands. Hier sind einige der wichtigsten Stationen unserer Tour:

  • Rock am Ring & Rock im Park: Die Klassiker, bei denen wir tausende junge Menschen erreichen.
  • Die Toten Hosen Tour: Eine langjährige Partnerschaft, die uns durch ganz Deutschland führt.
  • Die Broilers Tour: Punkrock mit Haltung, bei dem wir am Infostand Rede und Antwort stehen.
  • Hurricane & Southside Festival: Große Bühnen, große Reichweite für unsere Botschaften.
  • Regionale Punk- und Indie-Festivals: Wo die lokale Szene zusammenkommt und wir besonders nah an den Streetteams sind.

Jedes Event hat seine eigene Dynamik. Während es bei Rock am Ring oft um die schiere Masse an Kontakten geht, erlauben kleinere Festivals intensivere Fachgespräche über lokale Problematiken und Vernetzungsmöglichkeiten.

Wie sieht unsere Arbeit vor Ort konkret aus?

Was passiert eigentlich an einem Stand von „Kein Bock Auf Nazis“? Unsere Arbeit ist so vielfältig wie das Line-up der Festivals selbst. In erster Linie sind wir Ansprechpartner. Wir bieten fundierte Informationen über aktuelle rechtsextreme Strategien, Symbole und Codes. Viele Jugendliche wissen gar nicht, wie subtil rechte Hetze heute verpackt sein kann. Hier leisten wir Aufklärungsarbeit, die direkt im Alltag ansetzt.

Ein typischer Tag am Festivalstand umfasst:

  1. Persönliche Gespräche: Wir hören zu, beantworten Fragen und diskutieren über aktuelle gesellschaftliche Themen.
  2. Verteilung von Infomaterial: Flyer, Broschüren und Aufkleber helfen, die Botschaft über das Festivalgelände hinaus zu tragen.
  3. Beratung bei Diskriminierung: Falls Besucher auf dem Gelände Zeugen von Rassismus werden, bieten wir eine erste Anlaufstelle.
  4. Mut machen: Wir zeigen auf, wie jeder Einzelne im eigenen Umfeld aktiv werden kann.
  5. Vernetzung: Wir bringen interessierte Leute mit lokalen Initiativen in ihrer Heimatstadt zusammen.

Unser Ziel ist es nicht, die Leute zu belehren, sondern sie zu empowern. Wir wollen, dass sie das Festival mit dem Gefühl verlassen, dass sie nicht allein sind mit ihrer Ablehnung gegenüber rechtem Hass. Wer bei uns am Stand war, soll wissen, wie man Aktiv Werden kann.

Infomaterial und Gespräche: Mut machen statt wegschauen

Das gedruckte Wort ist in Zeiten von Social Media immer noch ein mächtiges Werkzeug. Wenn ein Jugendlicher eine Broschüre mit nach Hause nimmt, kann er die Argumente in Ruhe nachlesen. Unser Material ist speziell so gestaltet, dass es die Sprache der Zielgruppe spricht – ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit klaren Fakten. Wir verteilen tausende „Kein Bock Auf Nazis“-Sticker, die auf Gitarrenkoffern, Laptops und in Bahnhöfen in ganz Deutschland landen und so die Sichtbarkeit unserer Bewegung erhöhen.

Infomaterial am Stand

Doch das Herzstück bleiben die Gespräche. Wenn wir von der „Toten Hosen Tour“ oder der „Broilers Tour“ berichten, geht es auch um die Vorbildfunktion der Künstler. Musik verbindet Menschen, und wenn Bands sich klar positionieren, gibt das den Fans den nötigen Rückhalt, es ihnen gleichzutun. In diesen Momenten entsteht eine Gemeinschaft, die über das Konzert hinaus Bestand hat.

Welche Rolle spielen Künstler wie Die Toten Hosen?

Die Zusammenarbeit mit Bands ist für uns essentiell. Künstler wie Die Toten Hosen oder die Broilers nutzen ihre Reichweite seit Jahrzehnten, um auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen. Für uns bedeutet das nicht nur einen Standplatz auf dem Konzertgelände, sondern auch eine enorme Glaubwürdigkeit. Wenn Campino oder die Broilers auf der Bühne ein klares Statement gegen Rechts abgeben, öffnet das Türen für unsere Gespräche am Stand.

Diese Synergie ist einzigartig. Die Musik schafft die emotionale Basis, und wir liefern die sachlichen Informationen dazu. Oft kommen Fans direkt nach dem Konzert zu uns, weil sie durch eine Ansage der Band motiviert wurden. Das ist der Moment, in dem aus Begeisterung echtes Engagement werden kann.

Warum die Stimme der Jugend heute wichtiger ist als je zuvor

In einer Zeit, in der politischer Diskurs oft in sozialen Netzwerken verroht, ist der direkte Kontakt unverzichtbar. Jugendliche sind oft die Ersten, die gesellschaftliche Veränderungen spüren. Sie sind aber auch diejenigen, die am stärksten von einer toleranten Zukunft profitieren. Wenn junge Menschen auf Festivals lautstark „Kein Bock Auf Nazis“ rufen, ist das ein starkes Signal an die Politik und die Gesellschaft.

Wir stellen fest, dass das Interesse an politischer Teilhabe wächst. Die Fragen an unserem Stand werden spezifischer, der Wunsch nach konkreten Handlungsmöglichkeiten größer. Wir fungieren hier als Brücke zwischen der oft abstrakten Politik und der lebensnahen Realität der Festivalbesucher. Jede Stimme zählt, und jedes Gespräch an unserem Stand ist ein kleiner Sieg für die Demokratie.

Gespräche am Stand

Unterstützung durch Spenden: Unabhängigkeit sichern

Kein Bock Auf Nazis ist eine unabhängige Initiative. Das bedeutet, wir sind nicht von staatlichen Fördergeldern abhängig, die oft an politische Bedingungen geknüpft sind. Diese Unabhängigkeit erlaubt es uns, immer dort zu sein, wo es brennt, und genau die Sprache zu sprechen, die wir für richtig halten. Finanziert wird unsere Arbeit zum großen Teil durch Verkäufe von Merchandising und durch die Spende von Privatpersonen.

Deine Unterstützung hilft uns dabei:

  1. Transportkosten zu decken: Damit unsere Teams zu allen 200 Festivals reisen können.
  2. Druckkosten zu finanzieren: Damit wir jedes Jahr hunderttausende Sticker und Flyer verteilen können.
  3. Workshops zu organisieren: Damit unsere Helfer bestens vorbereitet sind.
  4. Notfallhilfe zu leisten: Wenn lokale Initiativen kurzfristig Unterstützung bei Protestaktionen brauchen.
  5. Präsenz zu zeigen: Damit „Kein Bock Auf Nazis“ auch in Zukunft auf jedem großen Festival sichtbar bleibt.

Jeder Euro fließt direkt in die Aufklärungsarbeit. Wenn du also am Stand ein T-Shirt kaufst oder eine kleine Spende hinterlässt, bist du direkt an unserem Erfolg beteiligt. Wir sind dankbar für jeden Support, der uns hilft, stabil zu bleiben.

Was sind die häufigsten Fragen an unserem Infostand?

Viele Besucher kommen mit ganz konkreten Anliegen zu uns. Hier sind einige der Fragen, die wir am häufigsten hören:

  • „Was kann ich tun, wenn in meiner Klasse jemand rechte Sprüche klopft?“ Wir geben dir Tipps zur Argumentation und zeigen dir, wo du Hilfe findest.
  • „Darf ich eure Sticker überall hinkleben?“ Wir klären über rechtliche Rahmenbedingungen auf und werben für einen verantwortungsbewussten Umgang.
  • „Wie finanziert ihr euch eigentlich?“ Transparenz ist uns wichtig, daher erklären wir gerne unser Modell aus Merchandising und Spenden .
  • „Seid ihr mit einer Partei verbunden?“ Nein, wir sind parteipolitisch unabhängig, aber gesellschaftspolitisch klar positioniert.

Diese Interaktionen sind das, was unsere Arbeit so wertvoll macht. Wir sind kein anonymer Verein, sondern echte Menschen, die man anfassen und ansprechen kann.

Zusammenfassung: Gemeinsam für eine bunte Festival-Saison

Unser Engagement gegen Rechts auf Musikfestivals im Jahr 2026 ist ein wichtiger Baustein für eine demokratische Gesellschaft. Auf über 200 Veranstaltungen zeigen wir Präsenz, führen tausende Gespräche und machen Mut zum Widerstand gegen Intoleranz. Ob bei Rock am Ring oder auf der Tour der Toten Hosen – wir sind da, wo die Musik spielt und die Jugend Flagge zeigt.

Die wichtigsten Takeaways für dich:

  • Festivals sind Schutzräume für Vielfalt, die wir gemeinsam verteidigen müssen.
  • Information und persönliches Gespräch sind unsere stärksten Waffen gegen Rechts.
  • Jeder kann Aktiv Werden oder spenden.
  • Künstler und Fans bilden eine Einheit gegen Rassismus.

Wir sehen uns im Moshpit oder am Infostand – lass uns zusammen dafür sorgen, dass Nazis auf keinem Festival eine Bühne finden!