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Zweck unseres Vereins ist die Förderung der Hilfe für politisch oder rassistisch Verfolgte, für Flüchtlinge und für Menschen, die auf Grund ihrer geschlechtlichen Identität oder ihrer geschlechtlichen Orientierung diskriminiert werden.

Das klingt nach Behördendeutsch, meint aber etwas sehr Konkretes: Wir sind für die Menschen da, die von Rechtsextremen angegriffen werden. Alles, was wir machen, hat damit zu tun.

  • Aufklärungsarbeit in Jugendzentren, auf Social Media, auf Konzerten und Festivals

    Wir sprechen mit jungen Menschen dort, wo sie sind: auf Social Media, im Jugendhaus, auf Konzerten und Open-Airs.


    Mit rund 200 Infoständen und Aktionen im Jahr bringen wir Materialien, Fakten und Gesprächsangebote. Wir erklären, wie rechte Codes funktionieren, wie Neonazi-Gruppen auf TikTok rekrutieren und was du tun kannst, wenn es jemanden in deinem Umfeld erwischt. Wer informiert ist, kann sich wehren … und andere mitziehen.

  • Öffentliche Aktionen, die sichtbar machen, was falsch läuft

    Wir machen Aufklärung, die auffällt.


    Mit Projektionen an Hausfassaden, Drohnenshows, Bannern und Aktionen bei rechten Aufmärschen. Unsere Aktionen sind laut, kreativ und manchmal unbequem.


    Wir stören dort, wo sich rechte Normalität breitmachen will – und wir sind da, wo Menschen Rückendeckung brauchen: bei CSDs, bei Solidaritätsaktionen, bei Veranstaltungen, die bedroht werden.

  • Bildungsmaterialien die verständlich und direkt sind

    Wir schreiben keine Bücher für Behörden. Wir machen Magazine, Flyer und Argumentationshilfen, die aufklären.


    Unsere Inhalte sind für junge Menschen gemacht, die Antworten suchen: Symbolkunde, Argumentationshilfen gegen Rassismus, Handreichungen für Schule, Verein und Jugendarbeit. Alle Materialien gibt es kostenlos – auf Papier, per Post und zum Verteilen vor Ort.

  • Vernetzung mit allen, die was verändern wollen

    Wir arbeiten mit Jugendgruppen, Kulturprojekten, Beratungsstellen, CSD-Teams und vielen anderen Initiativen zusammen.


    Ob wir mit Plakaten unterstützen, bei Events helfen oder Materialien liefern: wir bringen Menschen zusammen, die nicht tatenlos zuschauen wollen. Wer vor Ort etwas auf die Beine stellt und Unterstützung braucht, bekommt sie – ohne Antrag und ohne Bedingungen.

  • Wir machen Mut

    Erfolge der rechtsextremen Szene leben von Angst, Unsicherheit und Schweigen. Unsere Aktionen machen Mut und zeigen Jugendlichen, dass sie nicht alleine sind.


    Mut, den Mund aufzumachen. Mut, sich einzumischen. Mut, trotzdem hinzugehen, wenn am Straßenrand vierzig Neonazis stehen.

Wer wir sind:

Eine geballte Faust mit der Aufschrift „Kein Bock auf Nazis“ auf einem rot-weißen Banner.

Kein verstaubter Verein mit viel Bürokratie. Keine Kampagne für Likes. Sondern Menschen mit Haltung.

✊ Unsere Mission

Wir sind antifaschistisch, unabhängig und nah an der Lebenswelt junger Menschen.


Unser Ziel: rechte Ideologien entlarven, Räume für Solidarität schaffen und Widerspruch stärken. Und die schützen, die ins Visier geraten – weil sie geflüchtet sind, weil sie nicht weiß sind, weil sie queer sind oder weil sie sich einmischen.


🔥 Was uns ausmacht

Unsere Arbeit ist spendenfinanziert. Wir nehmen kein Geld von Parteien oder dem Staat.


Unsere Aktionen kommen nicht aus Thinktanks, sondern von der Straße. Klar in der Haltung, kreativ im Ausdruck, kompromisslos gegen Rechts.


Wir glauben, dass Widerstand sichtbar sein muss und dass es Menschen braucht, die sich dem Rechtsruck aktiv in den Weg stellen.


🎸 Unsere Geschichte

Kein Bock auf Nazis wurde 2006 von der Berliner Band ZSK ins Leben gerufen.


Was als eine kleine, lautstarke Kampagne begann, ist inzwischen zur größten unabhängigen Jugendinitiative gegen Rechts in Deutschland geworden.


Wir haben mit DVDs, Flyern und Stickern begonnen – heute mobilisieren wir bundesweit über Social Media, machen Protest-Konzerte mit zehntausenden Besucher:innen und verschicken mehr als 1 Million kostenlose Infomaterialien pro Jahr.


Die Namen der Gruppen haben sich in diesen zwanzig Jahren geändert. Wogegen wir arbeiten, nicht.


Unser Ziel ist geblieben: Eine offene Gesellschaft, in der Rassismus, Hass und rechte Gewalt keinen Platz haben – weder auf der Straße, noch im Netz, noch in den Köpfen.